Sicherheitsstromversorgung für Notbeleuchtung mit Zentralbatterie

Das Konzept des Zentralbatteriesystems sieht  eine  Versorgung  der angeschlossenen Notlicht- und Sicherheitsleuchten von einem zentralen Punkt aus vor. Die in einem Betriebsraum installierte Zentralbatterieanlage wird mit feuerfesten E30-Leitungen mit den Leuchten verbunden. Durch die Möglichkeit Unterstationen und Unterverteiler anzuschließen ist die Anlage sehr flexibel und kann an alle Bedürfnisse angepasst werden.

Unsere Stromversorgungssysteme werden nach den geltenden europäischen und nationalen Errichternormen sowie den geltenden Richtlinien  bzw. elektrotechnischen Anforderungen entwickelt, gefertigt und geprüft.

Dies betrifft insbesondere:

  • DIN EN 50171: 2001; Zentrale Stromversorgungssysteme
  • E DIN EN 50171: 2013; Zentrale Stromversorgungssysteme
  • DIN EN 50172: 2005; Sicherheitsbeleuchtungsanlagen
  • DIN VDE 0100-718: 2005; Errichten von Niederspannungsanlagen
  • Teil 718: Anforderungen für Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art - Bauliche Anlagen für Menschenansammlungen
  • DIN VDE 0100-560: 2013; Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 5-56: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel - Einrichtungen für Sicherheitszwecke (lEC 60364-5-56:2009, modifiziert)
  • DIN VDE 0100-600: 2008; Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 6: Prüfungen (IEC 60364-6:2006, modifiziert)
  • DIN V VDE V 0108-100: 2010; Sicherheitsbeleuchtungsanlagen
  • EN 50272-2: 2001; Sicherheitsanforderungen an Batterien und Batterieanlagen - Teil 2: Stationäre Batterien
  • DIN  EN  62034:  2013;  Automatische  Prüfsysteme  für  batteriebetriebene Sicherheitsbeleuchtung  für  Rettungswege  (IEC 62034:2012)

Unsere zentralen Stromversorgungssysteme für Notleuchten können in verschiedenen Gehäusegrößen bzw. -arten geliefert werden Alle Gehäuse sind normkonforme Entwicklungen und sind unter Beachtung einer Vielzahl von praktischen Anforderungen gestaltet. Prinzipiell sind die Elektronikkomponenten von der Batterie getrennt untergebracht.

Je nach Wunsch ist das Stromversorgungssystem in zwei separaten Gehäusen (Elektronik- und Batteriegehäuse) als Wand- oder Standschrank lieferbar. Ebenso besteht die Möglichkeit des Einsatzes eines Kombischrankes, welcher die Elektronikkomponenten und die Batterie in einem Gehäuse vereinigt, jedoch durch eine interne Schottung voneinander trennt.

Standardgehäuse werden mit einer Schutzart IP20 ausgeliefert. Die Fertigung in einer höheren Schutzart, bspw. IP54, ist ebenso möglich. Das Anschlussfeld befindet sich im Schrankinneren auf einer Montageplatte untergebracht und dient dem Anschluss des Gerätes an das Allgemeinnetz, zu externen Melde- und Bedienelementen sowie der Verbindung zu den Verbraucherstromkreisen. Das Elektronikgehäuse bietet ausreichend großzügigen Anschlussraum für eine  Verdrahtung der Anschlussleitungen ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen Rangierverteilers.

In aufgeschwenkter Position der Schranktür ist das Anschlussfeld gut zugänglich und wird nicht verdeckt. Die Kabeleinführungen sind, je nach Gehäuse, wahlweise von oben oder unten möglich. Großzügige Lüftungsöffnungen sorgen für die notwendige Luftzirkulation im Elektronik- und Batteriefach.

Die Batterie wird auf Flachböden angeordnet. Alle Elektronik- und Batterieschränke lassen sich als Wand- oder Standschrank einzeln oder miteinander kombiniert aufstellen.

 

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