Sicherheitsstromversorgung für Notbeleuchtung mit Einzelbatterie

Die Einzelbatterieleuchte ist überall dort eine Alternative zur Notbeleuchtung mit Zentralbatterie wo keine geeignete Infrastruktur vorhanden ist und somit viel finanzieller Aufwand nötig ist um ein Zentralbatteriesystem zu installieren. Auch in Denkmalgeschützten Bereichen bietet das Einzelbatterieleuchten-system entsprechende Vorteile.

Um den Komfort der zentralen Überwachung und Steuerung der einzelne Notlichter, wie bei einem Zentralbatteriesystem, zu erhalten bieten wir Ihnen zwei Möglichkeiten:

 

Kabelgebundene Überwachung für Einzelbatterieleuchten

Die Überwachungszentrale dient zur Sammlung und Aufbereitung von Daten und Informationen der angeschlossenen Einzelbatterieleuchten mit Bus-Elektronik sowie zur Steuerung dieser Leuchten und der Steuerung von Vorgängen wie Funktions- und Dauertests.

An einer Überwachungszentrale können über eine Busleitung bis zu 1000 Notleuchten angeschlossen werden. Die Busleitung kann in freier Topologie verlegt werden, d.h. sowohl als Linie, Stern, Ring und allen Kombinationen davon. Es sind keine Busabschlusswiderstände notwendig. Mittels der zum Lieferumfang gehörenden Software und einem lokal an der Überwachungseinheit anschließbaren PC werden die Überwachungseinheit und die angeschlossenen Leuchten in Betrieb genommen und parametriert. Zusätzlich können mit der Software kontinuierliche Zustandsberichte der Leuchten und das Prüfbuch angezeigt und als pdf-Dokument exportiert werden, manuelle Tests ausgelöst und einzelne Leuchtenkategorien manuell ein- oder ausgeschaltet werden.

 

Die Überwachungseinheit bereitet zusätzlich alle Informationen so auf, dass diese bei Anschluss der Überwachungseinheit an das Internet oder ein Computernetzwerk über das Internet mittels der webbasierten Überwachungs-, Inspektions- und Wartungssoftware abgefragt werden können. Mit der webbasierten Anwendung (Option) können jederzeit und an jedem Ort alle Informationen über angeschlossene Leuchten und die Überwachungseinheit abgerufen und weiterverarbeitet werden. Benötigt werden dazu nur ein herkömmlicher PC, Tablet-PC oder ein Smartphone mit Internetzugang und eine gültige Zugangsberechtigung.

 

Die Überwachungseinheit kontrolliert die Leuchten mittels einer kontinuierlichen Zustandsabfrage und programmierbaren automatischen oder manuellen Tests bezüglich:

  • Leuchtenelektronik
  • LeuchtmittelBatterie
  • Kommunikation

Jeder Leuchtenfehler wird selektiv angezeigt. Für die Kommunikation mit der Überwachungseinheit müssen die angeschlossenen Einzelbatterieleuchten mit einer Buselektronik ausgestattet sein. Durch eine spezielle Übertragungsfrequenz und Mehrfachverifikation der übertragenen Bytes ist eine besonders sichere Datenübertragung auf dem Datenbus gewährleistet. Die Leuchten müssen nicht auf der Baustelle codiert werden, der Adresscode wird werksseitig programmiert.

Zusätzlich zu den in Vorschriften geforderten Prüfungen kann die Überwachungseinheit Leuchten zu Gruppen zusammenfassen und diese unabhängig von den anderen Leuchten testen. Alle Ereignisse an der Überwachungseinheit und den Leuchten werden normgerecht in der Überwachungseinheit abgelegt und für mindestens zwei Jahre gespeichert (Prüfbuchfunktion). Das Gerät erhält die gespeicherten Daten bei Stromausfall beliebig lange. Über die USB-Schnittstelle ist der Export der Daten möglich.

Wichtige Anzeigen und die allgemeine Bedienung der Überwachungseinheit erfolgen an einem Touchscreen-Farbdisplay. Für darüber hinausgehende Funktionen, wie zum Beispiel das Parametrieren von Leuchten, steht die Software zur Verfügung. Mittels der Software kann jeder Leuchte ein beliebiger Text für die Angabe des Montageorts und spezifischer Details zugeordnet werden. Am Touchscreen der Überwachungseinheit sind davon die ersten 21 Zeichen sichtbar.

An der Überwachungseinheit können 4 Steuereingänge aufgeschaltet werden (potentialfreie Schließerkontakte). Die Funktionalität jedes Eingangs wird parametriert. Zur Auswahl stehen die Funktionalitäten:

  • Feuermelder *):  Alle Leuchten schalten in Batteriebetrieb.
  • CO-Sensor *):  Alle Leuchten schalten in Batteriebetrieb.
  • Helligkeitssensor: Die parametrierte Leuchtenkategorie wird ein- oder ausgeschaltet.
  • Manueller Schalter: Die parametrierte Leuchtenkategorie wird ein- oder ausgeschaltet.

 

Sprechen Sie uns gerne an!

 

 *) Komfortfunktion, nicht sicherheitsrelevant.

Kabellose (wireless) Überwachung für Einzelbatterieleuchten

Komfortable Steuerung und Überwachung von Notlicht, Rettungszeichen- und Sicherheitsleuchten mit integrierter Stromversorgung

Mit dem Wireless-System wird die Steuerung und Überwachung von Einzelbatterie Not- und Sicherheitsleuchten zum Kinderspiel! Zur Installation der Leuchten ist lediglich die normale Spannungsversorgung mit 230V AC nötig. Die anschließende Installation des Funksystems zur Überwachung und Steuerung der Leuchten erledigt sich von selbst.

Jede mit Wireless-Option ausgerüstete Leuchte kann auf der europaweit zugelassenen Frequenz von 868 MHz Kontakt mit anderen Leuchten oder mit der Zentrale aufnehmen und ihren eigenen sowie den Status anderer im System angemeldeter Leuchten übertragen.

Die Reichweite innerhalb von Gebäuden beträgt dabei stets garantiert 30m. Durch die Funkfrequenz von 868 MHz stellt auch eine Stahlbetondecke zwischen zwei Etagen kein unüberwindbares Hindernis dar. Das Wireless-System ist ein Short-Range-Device mit CE-Zulassung und daher auch in Bereichen einsetzbar, wo andere sensible elektronische Geräte installiert sind z.B. in Krankenhäusern oder Seniorenheimen. Das Funksystem kann pro Zentrale maximal 1000 Leuchten umfassen und organisiert sich ad hoc vollständig von selbst. Eine Wireless-Leuchte nimmt automatisch Kontakt zu allen erreichbaren Knotenpunkten auf. Dies können andere Leuchten, Repeater oder die Zentrale selbst sein.

Die in mehreren Sprachen verfügbare zentrale Steuerungssoftware ermöglicht das Abspeichern von Gebäudeplänen und kann auf einem bestehenden Windows-System installiert werden. Die angemeldeten Leuchten können auf dem Plan platziert werden und erscheinen dort mit ihrem aktuellen Status.

Viele der für das Wireless-System verfügbaren Leuchten sind per Funk schaltbar. In der Zentrale kann so z.B. ein Zeitplan hinterlegt werden um die Notbeleuchtung in einem am Wochenende ungenutzten Gebäude komplett zu deaktivieren oder in Bereitschaftsmodus zu versetzen. Dadurch spart das Wireless-System sogar Energie und die Sicherheit bleibt trotzdem gewährleistet.

Wireless-Leuchten sind überaus unauffällig. Selbst in Edelstahl- oder Aluminiumgehäusen kommt die Funktechnologie ohne sichtbare Antennen aus.

 

Sprechen Sie uns gerne an!

 

Eigenschaften auf einen Blick

  • Einfache Installation – nur 230V AC benötigt
  • Preisgünstig – kein Mehrpreis zu kabelgebundenen Systemen
  • selbst organisierendes Ad-hoc-Funksystem
  • Reichweite von Leuchte zu Leuchte garantiert 30m im Gebäude (eine Stahlbetondecke kann problemlos überwunden werden)
  • Europaweit zugelassene Frequenz von 868 MHz
  • Als Short-Range-Device auch in sensiblen Bereichen einsetzbar
  • Bis zu 4-fach höhere Reichweite als 2,4 GHz-Systeme
  • Störunempfindlich gegen WLAN, DECT und andere elektronische Geräte
  • maximal 1000 Leuchten pro System
  • mehrsprachige komfortabel zu steuernde Software
  • keine sichtbaren Antennen an den Leuchten
  • Viele Leuchten können nach festgelegtem Plan geschaltet oder blockiert werden
  • Status- und Fehlermeldungen per E-Mail an den Betreuer des Systems
  • Logbuch über täglichen/wöchentlichen Funktionstest in der Zentrale
  • Kapazitätstest des Akkus über die gesamte Notlichtbetriebszeit (üblicherweise 3h) möglich
  • Repeater zur Reichweitenverlängerung
  • Umprogrammierung der Leuchten von Dauer- auf Bereitschaftsschaltung per Software
  • Keine Fehlanschlüsse – keine BUS-Leitung
  • Verpolungssicher

 

Gerne demonstrieren wir Ihnen kostenlos, bei Ihnen oder bei uns im Hause, die Funktionsweise der Überwachung mittels Wireless-System.